Wichtige Informationen vor dem Beginn einer homöopathischen Therapie:
1. Wählen Sie einen Termin mit mir, an dem Sie Zeit mitbringen können…
Wenn Sie in meine Praxis kommen, um Ihr Tier klassisch homöopathisch behandeln zu lassen, müssen Sie auf jeden Fall Zeit mitbringen. Planen Sie beim ersten Besuch 1-2 Stunden ein. Der Unterschied zur allopathischen Behandlung liegt unter anderem darin, dass zur klinischen Untersuchung die homöopathische Anamnese hinzukommt. Zusammen werden wir den Repertorisationsbogen, eine Art Fragebogen, ausfüllen, mit dessen Hilfe ich das richtige homöopathische Mittel für Ihr Tier heraussuchen werde. Dies wird dann noch einmal einige Stunden nach Ihrem Verlassen der Praxis in Anspruch nehmen. Wenn ich das passende Mittel herausgesucht habe werde ich mich telefonisch bei Ihnen melden. Sie könnten im Vorfeld mithelfen, in dem Sie Ihr Tier zu Hause schon gut beobachten und diese Beobachtungen aufschreiben und zum ersten Besuch in die Praxis mitbringen.
Wichtig wäre z.B.:
- Lebenslauf, wo und wie aufgewachsen, Besitzerwechsel, Krankheiten, bes. Erlebnisse.
- Fressgewohnheiten: hastig, viel, wenig, Vorlieben
- Trinkgewohnheiten
- Harn- und Kotgang
- Wenn Beschwerden, wann sind sie schlimmer. Tageszeiten, Ereignisse, bei Aufregung, Wetterfühligkeit, Jahreszeiten etc..
- Unarten wie z.B. Unsauberkeit, übermäßiges Bellen, Zerstörungswut, Ängste in bestimmten Situationen, Aggressionen etc..
- Krankengeschichte, welche Krankheiten wann gehabt, welche Behandlung womit, wie haben diese angeschlagen etc.
Falls Berichte, Ergebnisse von Blutuntersuchungen oder Röntgenaufnahmen vorliegen bringen Sie diese bitte mit.
2. Haben Sie Geduld…
Es heißt nicht, wie leider so oft vermutet, dass, wenn man mit homöopathischen Mitteln behandelt, es immer länger dauert, als wenn man allopathische Medikamente verabreicht. Man kann sich leicht merken: Je länger eine Erkrankung braucht, um zu bestehen, desto länger braucht sie, um abzuheilen.
Man kann also nicht immer erwarten, dass jedes Mittel sofort anschlägt. Manchmal muß man etwas Geduld haben, und darf die Therapie nicht gleich abbrechen, wenn sich kein sofortiger Erfolg zeigt. Leider ist häufig das Problem einer erfolglosen Behandlung, dass Besitzer eine falsche Vorstellung von einer homöopathischen Therapie haben und diese entweder nicht nach Empfehlung des Tierheilpraktikers oder Tierarztes durchführen oder das ganze vorschnell abbrechen.
So kommen dann leider Gerüchte auf wie: “Ich habe es probiert, das hilft alles nicht”
3. Erstreaktion
Wenn das richtige Mittel gefunden und verabreicht wurde, kann es besonders bei den höheren Potenzen zu einer sogenannten Erstreaktion kommen. Dies muß nicht passieren, Sie sollten aber wissen, dass es vorkommen kann.
Der gesamte Organismus wird nun dazu angehalten, sich selbst zu regenerieren, was alte Symptome heraufholen, bzw. bestehende Symptome verschlimmern kann. Z.B. wenn des Öfteren die Beschwerden mit Antibiotikum oder Kortison herunter-, also in den Körper hineingedrückt wurden, was erst den Anschein macht, die Krankheit wäre abgeheilt. Diese Reaktion des Körpers ist allerdings notwendig, um die Erkrankung ganz aus dem Körper herauszuholen, damit sie vollständig abklingen kann.
Bei Anzeichen einer Erstreaktion melden Sie sich bitte gleich bei mir. Normalerweise ist dies nicht weiter schlimm sondern erwünscht, muß aber innerhalb der folgenden Tage abklingen und dann zusehends besser werden.
Anmerkung: Um den gesetzlichen Anforderungen zu genügen (und uns vor Geldstrafen zu schützen), geben wir folgenden Hinweis: Die Homöopathie ist wissenschaftlich umstritten und wird von der Lehrmedizin nicht anerkannt.